Kaum installiert, zeigt das Newslettertool seine Wirkung. Ein Fade in Fenster, welches ich so noch nirgends gesehen habe, ist erst seit ein paar Stunden auf www.buecher-ebooks.de installiert und schon hat sich mein erster richtiger Abonnent angemeldet.
Die Traffic ist immer noch viel zu tief, im Verhältnis zu der Besucherzahl ist es aber ein super Schnitt. Natürlich wird der Abonnent mit einem Geschenk geködert (Sollte Qualität besitzen), doch so kann die Liste aufgebaut werden. Rechne ich dieses Resultat auf ein halbes Jahr, wäre die Liste mit einer sehr tiefen Traffic auf 600 Abonnenten angewachsen.
600 Abonnenten sind ja eigentlich wenige, doch hängt dies mit der Qualität der Adressen zusammen. 600 interessierte Abonnenten sind um das X-fache mehr Wert, als 60000 gekaufte Top Emailadressen, wie zum Beispiel von Schober.
Sie denken das kann nicht sein ? Es ist genauso. Stellen Sie sich vor, Sie haben einen Laden in einer grossen Einkaufspassage in einer Grossstadt. Ihr Laden wird von 600 Kunden die Sie kennen meistens wahrgenommen, hingegen werden die 60000, welche Sie angeschrieben haben, nicht einmal bemerken, dass Sie von Ihnen angeschrieben wurden, das sich Ihr Geschäft an dieser Stelle befindet. (Ausgenommen Ihr Laden steht dort schon seit Jahren oder Sie gehören zu einem grossen Label, welches viel wirbt, hier ist die Wirkung der Werbung besser, Ihr Mailing wird schneller Aufmerksamkeit erhalten, weil man Sie dank den riesigen Werbebudgets schon kennt)
Werbeaktionen von Branchenladern zu kopieren, scheitert nicht nur an der nominalen Grösse des Budget, sondern auch am Prinzip. Werbekonzepte für kleinere Betriebe müssen Anders aufgebaut sein, damit Sie Wirkung zeigen. Sie hätten die Möglichkeit 100000 Flyer zu drucken und per Postmailing zu versenden. Ihre Ausbeute im Vergleich zu einem Branchenprimus wäre verschwindend klein, Ihr Unternehmen wird noch zu wenig gekannt, man wird Ihrer Werbung nicht so viel Vertrauen schenken, wie der, welche der „Gigant“ versendet hat.
Wenige, welche Sie gerade mit einer Aktion auf dem richtigen Fuss erwischt haben, werden ihr Angebot wahr nehmen, sich merken können, dass dies Ihr Laden war, welcher Sie kontaktiert hat.
Einfach gesagt, sind die 600 Abonnenten gleich Ihrer Kundenkartei zu sehen, die 60000 gekauften Adressen, nicht mehr als eine Möglichkeit, zu versuchen, Interesse zu wecken.
Der Weg um mit gekauften Adressen Umsatz zu generieren ist sehr beschränkt. Bei Angeboten mit hohen Preisen, jedoch mit günstigen Konditionen oder die man nur bei Ihnen bekommen kann, ja das kann funktionieren. Diese Angebote müssten aber im 4-5 stelligen Eurobereich liegen, im Vergleich zur Konkurrenz im Internet preiswert sein, vielleicht einzigartig, die Gewinnspanne noch gross genug, die Kosten für das Mailing wieder zurück zu hohlen. Von der technischen Seite, ist es auch nicht einfach, an 60‘000 Leute so zu versenden, das diese Mails auch wirklich ankommen, es ist schier Unmöglich vermeidbar, das Ihr Mailing nicht innert kürzester Zeit als Spam markiert ist, sowie als Spam direkt in den Filtern versumpft.
Ich habe Kunden, welche Mailings gemacht haben, das Resultat, viele genervte Leute, Prozessandrohungen und jede Adresse die für dieses Mailing als Absender verwendet wurde, war schlicht und einfach nicht mehr verwendbar. Wirkliche Kunden erhielten auf einmal die Angebote nicht mehr, der Umsatz brach teils sogar ein, alles Dank dem Versuch, mehr Kunden auf diesem Weg zu hohlen.
Sie sehen, Newsletter ist nicht gleich Newsletter. Massenmailing funktioniert nur mit wirklich interessierten Abonnenten, aber dann richtig.

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